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Bund will Bau von privaten Ladesäulen erleichtern

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Berlin (energate) - Mit einer Reform des Wohneigentumsgesetzes will die Bundesregierung mehr Ladesäulen in Wohngebäuden ermöglichen. Dies geht aus einem Abschlussbericht der Bund-Länder-Arbeitsgruppe zur Reform des Wohnungseigentumsgesetzes (WEG) hervor. Die aktuellen Regelungen des WEG gelten als ein Hemmnis für den Ausbau der Elektromobilität. Denn in einer Eigentümergemeinschaft kann eine Ladesäule bisher nur errichtet werden, wenn dem alle Eigentümer zustimmen (energate berichtete).

Für eine WEG-Reform hatte bereits die Nationale Plattform Elektromobilität mehrfach geworben. Seit 2018 arbeitet eine Bund-Länder-Arbeitsgruppe an dem Thema. "Wir werden bauliche Maßnahmen zur Förderung der Elektromobilität erleichtern", sagte Bundesjustizministerin Christine Lambrecht (SPD) zur Veröffentlichung des Abschlussberichtes der Arbeitsgruppe. Vorgesehen ist, dass Eigentümer oder Mieter einen einklagbaren Rechtsanspruch, etwa auf eine E-Ladesäule, haben, so die Ministerin. Ein Beschluss der Gemeinschaft ist allerdings trotzdem nötig. Ein Gesetzesentwurf zur WEG-Reform soll bis Ende 2019 vorliegen, in Kraft treten wird das Gesetz frühestens im Herbst 2020.


Quelle: energate immo