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Erste Förderbescheide für Smart-City-Modellprojekte

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Berlin (energate) - Das Bundesbauministerium hat den Start der ersten Staffel der "Modellprojekte Smart Cities" bekannt geben. Ziel der Projekte ist es, sektorenübergreifende digitale Strategien für das Stadtleben der Zukunft zu entwickeln. Weitere drei Staffeln sollen folgen. Insgesamt will das Ministerium in den kommenden Jahren Modellprojekte Smart Cities insgesamt 750 Mio. Euro für rund 50 Projekte beisteuern. Die Projekte sollen miteinander und beispielhaft erproben, wie die Digitalisierung in den Kommunen im Sinne einer integrierten Stadtentwicklung nachhaltig und intelligent gestaltet werden kann, so das Ministerium. "Die große Resonanz zeigt dabei, dass der Austausch dazu auch über die 13 Modellprojekte hinaus wichtig ist. Deshalb wollen wir den Wissenstransfer noch stärker ausbauen", so Minister Horst Seehofer (CSU).

Bislang hätten sich auf die Ausschreibung des Bauministeriums rund hundert Städte, Kreise und Gemeinden beworben. In der ersten Staffel haben in der Kategorie "Großstädte" nun unter anderem Solingen, Ulm, Wolfsburg, Gera, Cottbus und Kaiserslautern den Zuschlag erhalten. Unter den mittleren Städten gibt es Fördergeld für Projekte in Arnsberg, Bad Berleburg, Menden, Olpe und Soest. Zuschläge gab es zudem in den Kategorien "Kleinstädte und Landgemeinden" sowie "Interkommunale Kooperationen und Landkreise". Die Förderentscheidungen beruhen nach Angaben des Ministeriums auf einem mehrstufigen Prüfprozess. Alle formal vollständigen Bewerbungen wurden dabei unabhängig voneinander von je zwei Fachgutachtern bewertet. Auf dieser Basis entschied eine neunköpfige Jury unter Vorsitz von Bau-Staatssekretärin Anne Katrin Bohle. /am


Quelle: energate immo