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Wirtschaftsministerium gibt Startschuss für Reallabore

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Berlin - Das Bundeswirtschaftsministerium hat den Startschuss für den Ideenwettbewerb "Reallabore der Energiewende" gegeben. Wirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) stellt damit für innovative Forschungsprojekte für den Zeitraum 2019 bis 2022 Fördermittel in Höhe von bis zu 100 Mio. Euro jährlich in Aussicht. Im Fokus der ersten Ausschreibung stünden die Bereiche Sektorkopplung, Wasserstoff, Stromspeicher und Quartierskonzepte, teilte das Ministerium mit. Projektvorschläge für die erste Runden können bis zum 5. April eingereicht werden. Ursprünglich hatte das Ministerium die Förderbekanntmachung für das vergangene Jahr angekündigt. 

Technologietransfer soll beschleunigt werden

Das Wirtschaftsministerium hatte sogenannte Reallabore mit dem 7. Energieforschungsprogramm als neue Fördersäule etabliert. Die geförderten Projekte sollen insbesondere helfen, den Technologietransfer von Forschung in die Praxis zu beschleunigen. Gefördert werden sollen insbesondere solche Innovationen, die großes Potenzial für den Klimaschutz aufweisen, aber von einer Marktdurchdringung noch weit entfernt sind. Unter anderem denkt das Bundeswirtschaftsministerium dabei an Power-to-X-Technologien. Zum anderen geht es dem Wirtschaftsministerium auch darum, in den Projekten Hinweise auf regulatorische Hürden für innovative Technologien zu erhalten, die es zu beseitigen gilt.

Um als Reallabor gelten zu können, müssen Projekte zum einen eine systemische Dimension vorweisen, zum anderen sollen sie einen industriellen Maßstab erreichen. Begleitend können sie gesellschaftliche Fragestellungen untersuchen oder auch künftige Markt- oder Geschäftsmodelle und Regulierungsregime thematisieren. Weitere Informationen zu der Ausschreibung hat das Wirtschaftsministerium im Portal zur Energieforschung veröffentlicht.


Quelle: Newsletter energate | immo

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