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Wattislos Tipp zum Thema LED Glühbirnen


von Anna-Maria
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LED Lampen dimmen? Das sollten Sie beachten

Helle und direkte Beleuchtung schön und gut: Manchmal darf es gemütlich sein! Wer neben hohen Kostenersparnissen auch den maximalen Komfort genießen möchte, sollte beim Kauf der neuen LED-Beleuchtung genauer hinschauen. Denn nicht jede Lampe ist dimmbar! Wir haben herausgefunden, was bei der nächsten Shopping-Tour unbedingt beachtet werden sollte. Sie sind kostensparend, energieeffizient und ein Segen für die Umwelt: LED-Lampen liegen im Trend, haben alte Glühlampen und Halogenleuchtmittel auf die Plätze verwiesen. Ihr Kauf geht kaum mit nennenswerten Nachteilen einher. Zum etwas höheren Einkaufspreis gesellt sich allerhöchstens das mittlerweile bekannte „Dimmer-Problem“. Eben jenes ist jedoch für so manchen Käufer ein Ärgernis, das vielleicht sogar erst nach Erwerb ins Auge stößt. Grund genug, die Thematik näher zu beleuchten – im wahrsten Sinne des Wortes!


Eine Frage der Erwartungshaltung

Wir Menschen sind Gewohnheitstiere und stellen uns nur ungern um. Bereits ein Sprichwort aus dem englischsprachigen Raum besagt: Warum etwas reparieren, wenn es nicht kaputt ist? Ähnlich verhält es sich beim Neukauf mit unserer Erwartungshaltung. Wenn selbst die 60-Watt-Glühbirne von anno dazumal optimal dimmen konnte, sollten die hochmodernen LED Außenleuchten dazu doppelt und dreifach in der Lage sein. Dem ist aber nicht so. Oder anders formuliert: Hin und wieder geht es nur über Umwege, die bei alten Glühbirnen nicht notwendig waren. Doch wer die LED-Beleuchtung verdammt, ohne ihr überhaupt eine Chance zu geben, kann auf lange Weise nicht von ihren zahlreichen Vorteilen profitieren. Und keine Sorge: Auch LED-Lampen sind mit dem ein oder anderen Kniff dimmbar.


Augen auf beim Lampenkauf

Sie sind irritiert ob der Problematik, da Ihre LED-Leuchtmittel schon immer dimmbar gewesen sind? Dann hatten Sie Glück beim Kauf – oder ein gutes Auge. Da nicht alle LED-Lampen dimmbar sind, muss dieser Fakt explizit auf der Verpackung vermerkt werden. Wer sich weitergehende Ärgernisse ersparen möchte, liest also vorsichtshalber im Kleingedruckten, bevor er an die Kasse geht. Fehlt der Hinweis, lässt die Lampe sich nicht dimmen. Die Frage, warum die Leuchtmittel in just dieser Hinsicht stark voneinander abweichen, ist schnell beantwortet: Der zusätzliche Schaltungsaufwand verursacht automatisch höhere Kosten. Konsequent sind die dimmbaren Lampen etwas teurer. Weil diese Funktion in Räumen wie dem Flur oder Bad aber gar nicht notwendig ist, wird des geringeren Preises wegen gern darauf verzichtet.


Trotzdem dimmen – geht das?

Die vermeintliche Lösung liegt auf der Hand: Wenn LED-Lampen trotzdem an den Dimmer angeschlossen werden, sollte das Problem in Nullkommanichts aus der Welt sein. Leider falsch gedacht! Während es bei seltenen Versuchen funktionieren kann, ist eher damit zu rechnen, dass die Lampe flackert, brummt oder kaputt geht. Die Anzahl der potentiellen Nebeneffekte ist zu immens, um Risiken einzugehen. Abermals lohnt sich der Blick auf Verpackung oder besondere Kennzeichnungen. Positiv: Online gibt es in vielen Shops Suchmasken und Filter, mit deren Hilfe sich die Auswahl begrenzen lässt. Abgesehen davon eignet sich etwa die Nutzung von einem LED-Trafo bei Niedervolt-LED-Lampen, wenngleich es in der Vergangenheit gelegentlich zu Kompatibilitätsproblemen gekommen ist.


Fazit: Kein Standard, aber möglich

Zugegebenermaßen kann es beim unbedachten Kauf von LED-Beleuchtung zu vermeidbaren Missverständnissen kommen. Konsequent sollten Käufer die verschiedenen Kennzeichnungen beachten – oder geschultes Personal konsultieren. Dasselbe gilt bei der Wahl des passenden LED-Dimmers: Mangelt es an Kompatibilität, strahlt die Lampe weiter mit voller Lichtstärke oder wird im schlimmsten Fall unbrauchbar.

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