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Mikromobilität


von Anna-Maria

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Mikromobilität. Hierzu gehören die sogenannten E-Tretroller, genauso wie E-Bikes und Elektroroller. Vor allem die E-Tretroller wurden hierzulande kontrovers diskutiert. Während die einen der Meinung sind, sie bieten einen klaren Vorteil zur Verkehrsentlastung, äußern sich andere skeptisch und meinen, dass wohl nur wenige für ein solches „Spielgerät“ ihr Auto tatsächlich stehen lassen würden. Der Markt der Mikromobilität wird von dem BCG (Boston Consulting Group) aber auf 40 bis 50 Milliarden bis 2025 geschätzt. Vor allem unter den jüngeren Bürgern ist klar, dass diese Fortbewegungsvariante einen großen Teil zum Umweltschutz beiträgt.

In den USA sind die E-Tretroller längst auf den Straßen zu sehen. Nur in Deutschland mussten sich die Bürger noch gedulden. Bis jetzt! Seit 15. Juni 2019 sind die E-Tretroller offiziell auf den deutschen Straßen zugelassen. In Deutschland sind die E-Scooter ab 14 Jahren zugelassen und dürfen bis zu 20 km/h schnell fahren. Auch gesonderte Straßen- und Verkehrsregeln sowie diverse Bußgelder bei Verstößen wurden festgelegt.

Größter Streitpunkt bei der Zulassung in Deutschland war die Frage um die Sicherheit und wie die Tretroller in den Straßenverkehr integriert werden sollen. Wie auch in anderen europäischen Städten zu sehen ist, sind diese Bedenken nicht unbegründet. In Paris werden die Vorschriften verschärft und die Geschwindigkeit der Roller auf 20km/h begrenzt. Außerdem wird ein Parkverbot auf Gehwegen angekündigt.

International gesehen ist vor allem das US Start up Lime am Start, aber auch deutsche Unternehmen wie Tier Mobility, Flash und Hive sind bereit. Auch Volkswagen möchte in den Boom einsteigen und kooperiert hier mit dem chinesischen Start up Niu.

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